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Willkommen bei RUF Automobile
Der Name RUF steht seit mehr als 70 Jahren für Kompetenz im Umgang mit dem Automobil.
Im Jahre 1939 gründete Alois Ruf senior die Firma „AUTO-RUF“ – allgemeine Kfz- und mechanische Werkstatt in Pfaffenhausen im Unterallgäu. Nach dem zweiten Weltkrieg kam ein Tankstellenbetrieb dazu. 1955 folgte ein separat geführtes Busunternehmen. In den 60er Jahren hat RUF dann die ersten Erfahrungen im Warten und Instandsetzen von Porsche-Fahrzeugen gesammelt.
Im Jahre 1974 übernahm Alois Ruf junior, damals 24-jährig, die Geschicke und lenkte das Unternehmen in jene Richtung, die seither einen international respektierten Maßstab für Sportwagen bildet. Der Basis für den Erfolg blieb das Unternehmen dabei immer treu, dem Porsche 911, einem Sportwagen mit von Haus aus einzigartigen Eigenschaften.
Nach erfolgreichem Einsatz im Motorsport präsentierte Porsche 1975 erstmals mit dem 911 Turbo ein straßenzugelassenes Fahrzeug mit aufgeladenem Motor. Zwei Jahre später hatte RUF diese neue Technologie weiterentwickelt: Nach einer Hubraumerhöhung von 3,0 auf 3,3 Liter und der Anpassung der Einspritzung leistete der erste RUF Turbo statt 260 nun 303 PS. Die Motorleistung wurde über einen Prototyp des RUF-Fünfgang-Schaltgetriebes auf die Hinterachse übertragen. Damit war der erste Schritt zu einer Entwicklung gemacht, die in den nachfolgenden Jahren die technische Positionierung bestimmen und die Reputation der Firma RUF begründen sollte.
Das kompromisslose Bekenntnis zum Porsche 911 honorierten die Kunden 1978 mit einer Vielzahl an Aufträgen. Der vom Porsche-Werk aus marketingstrategischen Gründen mit nur 180 PS weit unter seiner wahren Leistungsgrenze gehaltene Sechszylinder-Saugmotor mit drei Litern Hubraum, verließ die RUF-Prüfstände deutlich aufgewertet: aus 3,2 Litern schöpfte er 217 PS.
Ab 1981 stand Porsche Turbo-Fahrern mit dem bei RUF entwickelten Fünfgang-Schaltgetriebe eine Fahrstufe mehr zur Verfügung als beim Seriengetriebe. Im gleichen Jahr erkannte das Kraftfahrt-Bundesamt die Firma RUF als Fahrzeughersteller an. Gewissermaßen als erstes Gesamtkunstwerk debütierte 1983 der BTR: Ein 3,4 Liter großer Turbo-Motor mit 374 PS, zusammen mit dem Fünfganggetriebe, konnte wahlweise auch in der schmalen 911 Carrera-Karosserie geordert werden. Sämtliche Modelle entstehen in traditioneller Handarbeit, angefangen mit der Bearbeitung der Rohkarosse. RUF konzentriert die technische Kreativität jedoch nicht nur auf Motor, Getriebe und Karosserie, sondern – ein Novum in der Branche – gleichfalls auf Räder und Bremsen. 1985 entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Reifenhersteller Dunlop die 17-Zoll-Bereifung, welche ursprünglich für den Porsche 959 konzipiert wurde und neben den vorzüglichen Notlaufeigenschaften des Denloc-Systems selbst bei höchsten Geschwindigkeiten ein Maximum an Sicherheit garantiert.
1987 setzte RUF einen neuen, bisher kaum übertroffenen Maßstab für Sportwagen mit Straßenzulassung. Der RUF CTR (Yellowbird), ein 469 PS leistendes Biturbo-Coupé, schlug auf der Rekordbahn im süditalienischen Nardo mit einer gemessenen Höchstgeschwindigkeit von 342 km/h die renommiertesten Wettbewerber der Welt. Gleichzeitig erfolgte die Zulassung als Hersteller auch von den amerikanischen Umwelt- und Sicherheitsbehörden EPA und DOT.
Vom folgenden Jahr an konnten die Modelle BTR und CTR auf Wunsch mit dem neu entwickelten Sechsganggetriebe bestückt werden. 1991 folgte die Weiterentwicklung der 17-Zoll-Idee: RUF bot 18-Zoll-Räder an.
Auf der Basis des Turbo II debütierte 1991 der RUF BR, eine um 40 auf insgesamt 360 PS gesteigerte Version der neuesten 911-Generation.
Fortschritte auch beim Komfort: ab 1992 wird der BR auf Wunsch mit dem elektronischen Kupplungs-System EKS von Fichtel und Sachs ausgeliefert. Das EKS verbindet die Vorteile einer Schaltautomatik im Stop-and-go-Verkehr mit den sportlichen Vorzügen eines manuell geschalteten Getriebes. Im Jahr 1993 wurden gleich zwei neue Monoturbo-Motoren mit 3,6 und 3,8 Liter Hubraum vorgestellt.
Als Neuheit weisen diese eine moderne Motronic auf, die eine exaktere Zuteilung von Kraftstoff und damit günstigere Abgas- und Verbrauchswerte ermöglicht.
Faszination Fahrvergnügen in Perfektion
Im Herbst 1996 schließlich war die Entwicklung eines neuen, ehrgeizigen Projektes abgeschlossen: Mit dem RUF CTR 2 konnte RUF an die Tradition des legendären RUF CTR (Yellowbird) anknüpfen, mit einer Spitzengeschwindigkeit von ca. 340 km/h und all den Elementen der modernen Fahrzeugtechnik.
Der Motor des RUF CTR 2 schaffte sogar die schwierige US-Typisierung mit hervorragendem Ergebnis, was eine Flut an Presseberichten nach sich zog. Wie immer bot auch dieses Fahrzeug eine Reihe von Innovationen. Im Heckflügel waren zusätzlich zu seiner aerodynamischen Funktion Einlässe für die Ladeluftkühler und eine so genannte Airbox in einem kompakten System zusammengefasst.
Erstmals kommt im RUF CTR 2 ein integrierter Überrollkäfig zum Einsatz, der sich im Gegensatz zu den bisherigen aus dem Rennsport abgeleiteten Käfigen optisch völlig unauffällig verkleidet in die Linie des Fahrzeuges einfügt und dadurch ein komfortables Ein- und Aussteigen in das Fahrzeug erlaubt.
Für den Porsche 993 Biturbo bietet RUF seit 1997 mit dem TurboR eine Leistungssteigerung auf 490 PS an. In zahlreichen Vergleichstests gegen die besten Hochleistungssportwagen ging dieses Fahrzeug in den Bereichen Fahrverhalten, Fahrleistungen und Höchstgeschwindigkeit als Sieger hervor. Oder wie ein renommiertes Fachmagazin damals schrieb: „Kein Porsche fährt schneller als sein RUF!“
Mit der Einführung der neuen, erstmals nach dem Gleichteileprinzip konstruierten Modellgenerationen 996 und Boxster eröffneten sich für RUF neue Perspektiven für zukünftige Projekte. Der auf der „Essen Motor Show“ 1999 vorgestellte RUF 3400 S entsprach mit seinen 310 PS dem Wunsch der Boxster-Kunden nach mehr Leistung.
Auch im neuen Jahrtausend besetzte RUF Marktnischen, die bisher offen standen. So entstand auf der Basis des 996 Carrera und einem 385 PS starken Saugmotor mit einer Trockensumpfschmierung mit separatem Öltank der RUF RGT, der alle Auflagen der amerikanischen Zulassungsbehörden erfüllt.
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